Test: Anno 2070 Teil 1

Nach kurzer Überlegung, habe ich entschlossen, den Test von Skyrim aufgrund der schieren Größe etwas nach hinten zu schieben. Nichtsdestotrotz konnte ich dank der frühzeitigen Lieferung am Mittwoch gut 25 Stunden in Anno 2070 verbringen. Auch wenn die Kampagne mit 15-20 Stunden Spielzeit etwas kurz ist, trösten die Szenarios, das Belohnungssystem und die Multiplayeraspekte des Spiels etwas über die Kampagne hinweg. Allerdings ist das Spiel doch etwas zu umfangreich, als dass ich alles in einen Beitrag pressen könnte. Deswegen werde ich euch jetzt ersteinmal den Spielablauf erklären und in ein paar Tagen meine Meinung dazu äußern.
Ihr beginnt jede Mission mit einer sogenannten Arche. Diese dient vorrangig dazu, euch freischaltbare Boni (schnellere Schiffe, erhöhte Produktion, etc.) zu gewährleisten, oder euch gegen viel Geld bestimmte Rohstoffe zukommen zu lassen. Habt ihr Beispielsweise verschlafen, euch früh eine Werkzeugindustrie aufzubauen, um damit die Weiterentwicklung eurer Siedlung sicherzustellen, könnt ihr die Waren auch bequem gegen das 3-5 fache des Marktwertes bei eurer Arche ordern.
Ab der Mitte einer Partie, könnt ihr euch in die Tiefe expandieren
Die frühe Spielablauf bleibt eigentlich wie gehabt: Kontor errichten, Fischerei, Stadtzentrum, Wohngebäude. Getränke wie Spirituosen herstellen. Die Werkstoff- und Werkzeugindustrie errichten. Neu ist hier, dass viele Gebäude Strom verbrauchen und zur Umweltverschmutzung beitragen. Ersteres lässt sich anfangs durch Errichtung eines Kohlekraftwerkes (Tycoons) oder Windkraftanlagen (Ecos) leicht gewährleisten. Letzteres ist dann schon etwas komplexer. Denn nahezu jeder produzierende Betrieb wirkt sich negativ auf die Ökobilanz aus. Ist die Insel erst einmal verunstaltet, fühlt sich die Bevölkerung unwohl (Ecos) oder die Produktion der landwirtschaftlichen Betriebe geht zurück.
Zu den Gegenmaßnahmen zählen unter anderem Recyclinganlagen, Ozonreiniger oder Klimastationen. Diese sind nicht nur teuer und stromfressend, sondern benötigen auch ausreichend Platz, oder müssen in Ballungsgebieten platziert werden, um die höchste Effizienz zu erreichen. Umweltschutz ist also teuer und muss gut geplant werden. Eine andere Möglichkeit wäre zum Beispiel der Umstieg auf alternative Energiequellen wie Atomstrom oder Windkraft, oder aber die Weiterentwicklung der eigenen Betriebe mithilfe der Forschung der Techs.
Ab der 3. Bevölkerungsstufe erhält man gegen 10.000 Credits Zugriff auf Tech-Gebäude und kann somit nicht nur unter Wasser siedeln, sondern auch Boni für Einheiten oder Gebäude erforschen. Das kostet zwar ordentlich Zeit (teilweise über 50 Minuten pro Technologie), Ressourcen und Geld, zahlt sich aber langfristig aus. Hat man die vierte und damit letzte Bevölkerungsstufe erreicht, erhält man zusätzlich – wieder für 10.000 Credits – auch Zugriff auf die Gebäude der letzten Fraktion. So kann man im Laufe des Spiels von allen Vorteilen der einzelnen Fraktionen profitieren.
Eure Arche lässt sich durch Belohnungen aufrüsten
Das Spiel enthält neben der Kampagne auch Szenarios, die im Koop gespielt werden können und das übliche Endlosspiel. Besonders hervorzuheben sind die Wahlen. An einer Wahl kann jeder mit dem Internet verbundener Spieler teilnehmen. Dabei wird eine Partei (Eco, Tycoon, Tech) gewählt, die allen Spielern (auch im Singleplayer) einen entsprechenden Bonus gewährt. Zur Zeit ist beispielsweise dank der Wahl der Ecos die Produktivität jedes Betriebes um 5% erhöht. Neben der Parteiwahl, gibt es noch eine Direktwahl. Dabei erhaltet ihr allerdings keine passiven Vorteile, sondern aktive „Buffs“ für 5-60 Minuten welche ihr bei Bedarf in eurer Arche gegen Bezahlung mit Lizenzen aktivieren könnt.
Freude bereitet auch das Erfüllen von Aufträgen für die einzelnen Fraktionen. Denn dadurch erhaltet ihr Punkte mit denen ihr neue Portraits, Archen, Farben und Slots für die Arche freischalten könnt. Das obligatorische Erfolgssystem ist ebenfalls dabei. Leider gibt es noch keinen Zugriff auf die Einzelnmissionen, die wöchentlich-wechselnd angeboten werden sollen, und deren Abschluss Vorteile für die gesamte Anno-Community liefern sollen.
By | 2013-07-24T12:06:52+00:00 November 23rd, 2011|Archiv|0 Comments

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Mittlerweile junge, süße 29 Jahre alt, immer auf der Suche nach dem perfekten Videospiel und tollen Blogs. Mag schwarzen / versauten Humor und freut sich über den Porno, der kürzlich mit Google Glass aufgenommen wurde.

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