Blogging-Werkzeuge: Google Reader

Einer der Hauptbestandteile des Bloggens ist es nicht nur irgendwelche unterhaltsamen Texte zu schreiben und damit seinen Senf zu irgendeinem Thema abzugeben. Sondern auch zu schauen, was so auf anderen Blogs los ist. Zum einen weil man sich mit Leuten austauschen will, die das gleiche Hobby verfolgen. Zum anderen aber auch für Inspiration, Unterhaltung, neue Freunde und Popularität. Spätestens nach ein paar Monaten hat man so schon ein gutes Duzend Seiten gefunden, die die eigenen Interessen wiederspiegeln und auf denen man gerne Beiträge liest.



Die Beiträge werden meist, wie auch hier, im zeitlichen Abstand von 2-8 Tagen veröffentlicht. Feste Zeiten oder tägliche Neuigkeiten gibt es nur extrem selten – ehrlich gesagt ist mir das in den letzten 2 Jahren noch nie untergekommen. Jetzt kann man natürlich täglich alle 12 Seiten abklappern, nur um dann festzustellen, dass doch noch keine neuen Inhalte erschienen sind oder man nutzt das Meisterwerk der blogger’schen Ingenieurskunst: Feeds!

Feeds sind Systeme, die dafür sorgen, dass man nicht erst auf die URL der einzelnen Seiten gehen muss, um zu erkennen ob und welche Nachrichten dort neu hochgeladen wurden, sondern stattdessen alle neuen Beiträge an einen zentralen Punkt (den Feedreader) schicken. Der Feedreader empfängt also alle abonnierten Feeds / Beiträge – auch von mehreren Blogs oder Nachrichtenseiten gleichzeitig. Hat man beispielsweise meine Seite abonniert, empfängt man diesen Beitrag in seinem Feedreader sobald ich ihn auf meinem Blog veröffentlicht habe. Somit müsst ihr nur noch auf meine Seite gehen, wenn ihr den Beitrag kommentieren wollt. Coole Sache, oder?

Wer sich etwas auf meinem Blog umsieht erkennt auch oben rechts die Schaltfläche „Abonniere meinen Feed“. Nicht wundern, dass ihr beim Anklicken nur Quelltext erhaltet, das wichtigste worauf es ankommt ist die URL zu diesem Quelltext – also http://www.phinphins.de/feeds/posts/default

Ich persönlich nutze nur den Google Reader als Feedreader, also werde ich diesen als Beispiel nutzen. Aber vielleicht kennt ihr ja noch andere bzw. bessere Feedreader, die ihr gerne in den Kommentaren posten könnt.
 Dort öffnet ihr dann über die Schaltfläche „Abonnieren“ ein Popup in das ihr meine Feed-URL eintragen könnt. Fortan erscheinen im Reader all meine neuen und alten Beiträge zum durchlesen. Wie ihr links unten sehen könnt, habe ich bereits selbst eine gewisse Anzahl an abonnierten Feeds, deren Inhalte dann auf der rechten Seite nach Aktualität gelistet werden. Hier haben vor kurzem Polygonien und Zeitzeugin geschrieben. Eine kleine Anmerkung noch für diejenigen, die selbst abonniert werden: Google Analytics erfasst meines Wissens nur die direkten Klicks auf die eigene Seite. Wie viele Leute über einen  Feedreader mitlesen wird nicht aufgezeichnet.
By | 2013-07-24T12:05:39+00:00 November 11th, 2012|Archiv|4 Comments

About the Author:

Mittlerweile junge, süße 29 Jahre alt, immer auf der Suche nach dem perfekten Videospiel und tollen Blogs. Mag schwarzen / versauten Humor und freut sich über den Porno, der kürzlich mit Google Glass aufgenommen wurde.

4 Comments

  1. polygonien 11. November 2012 at 20:35 - Reply

    Da mein Blog ja über WordPress läuft, nutze ich auch direkt den WP-Feedreader. Gibts bei den Readern eigentlich irgendwelche nennenswerten Unterschiede?

  2. Phin Fischer 11. November 2012 at 21:32 - Reply

    Die Unterschiede sind wahrscheinlich nur im Layout zu erkennen. Weiß allerdings nicht, wie der WP-Feedreader aussieht. Da ich ja bei Google-Blogger bin, würde der bei mir vermutlich auch wenig Sinn machen ^^

  3. Jens 12. November 2012 at 17:15 - Reply

    Ich mache das noch per „normaler“ (wohl altmodischer?) Feedleiste im Browser und gucke regelmäßig-unregelmäßig bei den Blogs vorbei. Der Google-Reader sieht aber gut aus und der Vorteil zum WordPress-Pendant dürfte doch eine einfachere Handhabung auf verschiedenen Geräten sein, oder irre ich mich da?

  4. Phin Fischer 13. November 2012 at 23:00 - Reply

    Wenn du damit die Android Anbindung meinst: Ja, die ist super 🙂

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