Phinphins Monat April 2016

Da die Zeit derzeit etwas knapper für ausführliche Reviews oder politische Diskussionen ist, gibts stattdessen eine kleine Zusammenfassung darüber, was ich im April so getrieben habe (Moep0r-Style).

Film / Fernsehen

Forever – In Forever dreht sich alles um den unsterblichen Henry Morgan (Ioan Gruffdudd), der als Gerichtsmediziner Verbrechen aufklärt und seit rund 200 Jahren am Leben ist. Es gibt zwar zig Serien wie Mentalist oder Elementary in denen ein hochbegabtes Genie im Handumdrehen jedes noch so komplizierte Verbrechen aufklärt. Dass der Hauptprotagonist allerdings nach jedem Tod im Wasser wiedergeboren wird, gibt der Serie einen innovativen Touch. Denn die Thematik mit der Unsterblichkeit ist hier nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern nimmt auch einen entscheidenden Teil der Serie ein. So stirbt Morgan im Verlaufe der ersten Staffel dutzende Male. Manchmal durch Zufall, manchmal aber auch absichtlich, um z.B. die Wirkung eines Giftes zu überprüfen. Oft etwas makaber, aber meist mit einer Menge Humor.  Tolle Serie, für die es nach der ersten Staffel leider keine Fortsetzung geben soll 🙁

Der Marsianer und Gravity – Ich habe mir mal wieder etwas Sci-Fi gegönnt. Gerade Gravity wurde ja von vielen in den Himmel gelobt. Bild- und tontechnisch fand ich den Film wirklich gut. Aber ansonsten muss ich sagen, dass Gravity für mich nicht so der Hit war. Gerade im Vergleich zum Marsianer vermisse ich einen charismatischen Hauptdarsteller und generell das Gefühl, dass ich mit der Figur mitfiebere. Wäre Sandra Bullok in der Erdatmosphäre verglüht, hätte mich das nicht die Bohne interessiert. So hatte es Gravity sehr schwer Spannung zu erzeugen.

Spiele

Diablo 3 – Endlich hat meine Verlobte entdeckt, wie toll das Spiel ist (nach fast 2 Jahren…). Und endlich können wir gemeinsam Spaß am Spiel haben. Am Freitag geht ja die neue Saison los und wir freuen uns schon richtig drauf. Ich finde es auch sehr löblich, dass Blizzard hier nach wie vor fleißig kostenlose Inhalte nachliefert. Andererseits ist es bitter, dass ein MMORPG wie WoW (das ja monatliche Gebühren kostet) überhaupt nicht bedient wird. Und zwar schon seit Monaten.

Starpoint Gemini Warlords – Ich fand den Vorgänger Starpoint Gemini 2 ganz nett. Die Reihe ansich vermischt ganz gelungen Rollenspielaspekte mit direkter Raumschiffsteuerung. Mich haben allerdings die Größenverhältnisse der Raumschiffe und die Menüs immer gestört. Wenn ein Endgame-Supersternenzerstörer gerade mal 20% größer ist als das Starterraumschiff, dann frustriert mich das. Auch die umständlichen und hässlichen Menüs, haben mich immer abgeschreckt. Jetzt ist die Early Access Version des Nachfolgers „Warlords“ erschienen und eigentlich ist vieles beim alten geblieben. Noch dazu hat die EAccess Version noch sehr viele Bugs und sehr wenige Inhalte. Das Preisleistungsverhältnis ist für 18 Euro allerdings trotzdem in Ordnung. Letztendlich habe ich das Spiel trotzdem zurückgegeben, weil meine größten Kritikpunkte aus dem Vorgänger nach wie vor noch vorhanden sind.

8-bit Armies – Klötzchenoptik meets Command & Conquer. 8-bit Armies habe ich mir quasi als Austausch gegen Starpoint Gemini Warlords besorgt. Bisher spielt es sich recht flott, recht retro und recht anspruchsvoll. Das Spiel ist aber eher was für Zwischendurch und kein wirklicher Ersatz für richtige RTS-Titel. Dafür ist der Umfang einfach zu gering. Aber es sollen ja noch weitere Inhalte kommen…

Leben

Quinn – wird ein Jahr alt. Laufen kann sie zwar noch nicht, dafür aber schon ihre ersten Worte. Zu ihren Lieblingsspeisen zählen Schokolade, Erdbeeren und die Klobürste. Und unser Wohnzimmer sieht seitdem sie krabbeln kann meistens wie ein Saustall aus.

Fitnessstudio – nach langem Überlegen habe ich mich endlich in einem Fitnessstudio angemeldet. Seit gut 3 Wochen gehe ich 2 mal Wöchentlich für 2 Stunden trainieren. Gerade wenn man – wie ich – kaum noch raus kommt und nur noch im Büro sitzt, merkt man nach ein paar Jahren schon, wie man körperlich nachlässt. Man wird ungelenkiger, kommt schnell außer Atem und fühlt sich allgemein unwohler. Seitdem ich wieder trainiere, gehts wieder aufwärts. Angemeldet habe ich mich in der Kette FitX. Mit 15 Euro inklsuvie kostenlosen Getränken sowie kostenlosen Kursen, kann man nicht meckern.

By | 2017-01-04T09:50:08+00:00 April 28th, 2016|Film & Fernsehen, Videospiele|3 Comments

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Mittlerweile junge, süße 29 Jahre alt, immer auf der Suche nach dem perfekten Videospiel und tollen Blogs. Mag schwarzen / versauten Humor und freut sich über den Porno, der kürzlich mit Google Glass aufgenommen wurde.

3 Comments

  1. Nonsense Entertainment 28. April 2016 at 15:02 - Reply

    Chapeau mein Lieber! Mein Fitnessstudio und ich stecken gerade in der Scheidungs-Phase. 😀 Es hat einfach nicht funktioniert, wir waren einfach zu verschieden. Und jetzt möchte das Fitnessstudio auch noch Geld von mir. Ok, Spaß beiseite. Finde ich cool, dass du so gut trainierst! Wenn du jetzt schon so gut dabei bist, dann hälst du mit Sicherheit auch durch. Bei mir hat es zwei Jahre mehr schlecht als recht gehahlten. ^-^‘ Aber immerhin. Dafür habe ich Golf spielen und Kite surfen für mich entdeckt.
    Aber was viel wichtiger ist: Quinn! So SÜSS. Nur wegen der Klobürste würde ich mir Gedanken machen. 😀

  2. GwynGaming 29. April 2016 at 19:14 - Reply

    Erst lesen ich Forever und denke: „Toll, habe ich auch geschaut. Ist super!“
    Dann lese ich etwas von der Marsianer und denke: „Den musst du auch nochmal schauen!“ Dann komme ich zur Stelle mit der Klobürste…

    Bei Schokolade und Erdbeeren bin ich ja auch voll mit dabei! Du hast mir ja geschrieben, dass ich am selben Tag Geburtstag habe wie die kleine Quinn. Ich glaube, ich fand als Kind die Klobürste auch sehr interessant. Muss wohl am Tag liegen. 🙂

  3. moep0r 29. April 2016 at 20:11 - Reply

    Nicht schlecht, mein Lieber. Seit ich letztes Jahr im Juli umgezogen bin war ich genau ein mal wieder Joggen 🙁
    Sollte ich vielleicht mal wieder ernsthafter angehen.
    Gravity und den Marsianer haettest du vllt nicht so direkt nacheinander gucken sollen. Die schlagen ja komplett komplett entgegengesetzte Wege ein bei der Verarbeitung des Themas. Und wenn man die dann direkt nacheinander schaut, gefaellt einem der Film mit dem sympatischen Hauptcharakter wahrscheinlich besser als der mit dem aengstlichen Wissenschaftler 😉
    Auf der BD von Gravity gibt es uebrigens ein super interessantes Feature zu den SFX, die haben da echt viel rumgetrickst und erfunden damit das mit der Schwerelosigkeit alles so hinhaut wie es am Ende aussieht.

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