Nach den letzten Beiträgen in denen ich mich über Vodafone oder Paketzusteller aufgeregt habe, ist die Stimmung auf dem Blog, sicher etwas getrübt. Deswegen streue ich jetzt als Gegenmaßnahme ein bisschen Lobhudelei mit ein. Denn es gab in den vergangenen Wochen auch zahlreiche Dinge, die mich begeistert hatten.

Aboalarm.de

Das wäre zum einen der Abo-Kündigungsdienst Aboalarm.de. Dort kann man nämlich ganz bequem seinen Anbieter auswählen, dessen Vertrag man gerne kündigen möchte. Nachdem man seine persönlichen Daten wie Kundennummer, Name und Anschrift eingegeben hat, wird automatisch ein Vordruck mit der Kündigung erstellt. Anschrift des Unternehmens, Anrede und Kündigungsaufforderung werden automatisch von Aboalarm ausgefüllt. Auch die eigene Unterschrift wird digital und vollautomatisiert unter den vorgedruckten Brief gesetzt. Gegen eine Gebühr von 99 Cent versendet Aboalarm die Kündigung dann direkt an das gewünschte Unternehmen.

Anfangs habe ich mich noch etwas gegen die Gebühr gewährt. Schließlich ist man immer noch einige Cent günstiger unterwegs, wenn man das Schreiben selbst erstellt, druckt, unterschreibt und per Post versendet. Allerdings bietet der Kündigungsdienst auch noch ein paar weitere Vorteile. Ich hatte einige Tage nachdem ich die Kündigung über den Dienst verschickt hatte eine Feedbackmail von Aboalarm erhalten, in der ich gefragt wurde ob alles geklappt hatte. Ich hatte in meinem Fall mein Zeit Wissen Abo gekündigt und hatte trotz Aufforderung keine Kündigungsbestätigung erhalten.

In der Feedbackmail ist für solche Fälle ein Link enthalten, über den eine automatisierte Mail an das gekündigte Unternehmen versandt wird, in der nochmals um Bestätigung gebeten wurde. Wenige Minuten nachdem ich die Mail verschickt hatte, erhielt ich dann auch endlich Antwort von Zeit verlag.

Vor einigen Tagen war auf Cashys Blog auch ein Artikel darüber, dass sich Web.de geweigert hatte die Kündigungen über Aboalarm zu akzeptieren. In solchen Fällen übernimmt der Kündigungsdienst auch den Rechtsstreit (Abmahnungen, Anwalt, Gerichtskosten), um die Kündigung durchzusetzen.

Humble Monthly Bundle

Vor einigen Wochen bin ich auf das Humble Monthly Bundle gestoßen. Das hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm. Klar, das Humble Bundle kannte ich bereits. Aber dass es auch ein Abo gibt, war mir wirklich nicht bekannt. Seit wann gibts das denn? Ich meine für rund 12 Euro im Monat mindestens ein Topspiel erhalten und noch ein paar weitere als Bonus? Tolle Idee.

Vor zwei Wochen war ich noch am Überlegen, ob ich mir Total War: Warhammer über Steam kaufen sollte. Der Preis von derzeit 60 Euro hat mich aber dann doch davon abgehalten. Jetzt hab ich es im Monthly Bundle 🙂 Gleichzeitig könnte ich überschüssige Keys aus dem Bundle ja auch verschenken oder gegen andere Keys tauschen. Gabs da nichtmal eine Tauschbörse, die ich hier auf dem Blog beschrieben hatte? Achja, die hieß Galagiveaways … und die scheints wohl nicht mehr zu geben.