Gesehen und gespielt im Oktober 2017

Der Monat Oktober ist rum und neben meiner Odyssee durchs Hack & Slay Genre gibts noch genügend über andere Dinge zu berichten. Den meisten davon werde ich in den kommenden Wochen einen kurzen Test widmen. Für diesen Monatsrückblick hingegen, werde ich zu den einzelnen Themen nur ein bis zwei Sätze als kleines Fazit schreiben.

Was ich gespielt habe

Assassin’s Creed: Origins

Seit dem ersten Assassin’s Creed hatte ich die Serie nicht mehr angerührt. Die berühmte „Ubisoft-Formel“ hatte mich in den vergangenen Jahren auch etwas abgeschreckt. Das antike Setting hat mich dann doch überzeugt den Kauf zu wagen und ich habe es nicht bereut. Eines der besten Action-RPGs, die ich je gespielt habe.

Stardew Valley

Ich hatte mit dem Kauf für den PC gewartet, weil ich mir das Spiel unbedingt für die Switch holen wollte. Es ist auch wirklich ganz nett gemacht. Letztendlich fehlt mir aber ein bisschen die Langzeitmotivation. Nicht weil es nichts zu tun gäbe, sondern eher, weil die Spielmechaniken dann doch ein bisschen zu simpel und zu repetitiv sind.

Civilization VI

Ich habe es mit meiner Frau wieder eine Weile lang gespielt. Und ja, es ist für mich immer noch der beste Teil der Serie. Aber ein wenig mehr Action könnte das Spiel schon vertragen. 90% der Spielzeit gibt man ein paar Bauaufträge ab und klickt zur nächsten Runde. Es wäre vielleicht mal an der Zeit das Kampfsystem zu überdenken oder ein paar weitere Herausforderungen einzuführen, die einen abseits von Kriegssituationen fordern.

0.AD

Zur Überbrückung zum Remake von Age of Empires 1 wurde mir 0.AD empfohlen. Ein kostenloses Strategiespiel, dass sich stark an der Age of Empires Reihe orientiert. Es ist zwar wirklich ganz nett gemacht, aber mir fehlt da irgendwie ein bisschen der Charme und das Besondere am Spiel. Im Endeffekt bin ich besser damit bedient, wenn ich wieder AoE 1-3 auf den Rechner ziehe und die nochmals spiele.

Sims 4

Meine Frau hat mal wieder Großeinkauf bezüglich Addons und DLCs bei die Sims 4 gemacht. Das hat mich dann auch dazu gebracht mal wieder reinzuschauen. Letztendlich interessiert mich eh nur der Hausbau bzw. die Einrichtung der Häuser. Und anders als meine Frau, cheate ich mir das Geld nicht zusammen. Aber ja, Sims 4 ist und bleibt ein gutes Spiel und eine der Cashcows von EA.

Fortnite

War ja in den vergangenen Wochen spätestens seit der Einführung des Battle Royale Modus in aller Munde. Ich hatte keinen Bock auf gut Glück 40 Euro zu zahlen, deswegen habe ich den ersten Sale abgewartet. Der Stil des Spieles ist wirklich gut gemacht. Letztendlich stellt man schon nach ein paar Stunden fest, dass das ganze Spiel relativ anspruchslos ist und fast nur auf einen monatelangen Grind ausgelegt ist. Und der Grind ist so aufdringlich, dagegen wirken manche Asia-MMOs fast schon gemäßigt.

Was ich gesehen habe

Stranger Things 2

Ich war damals so von der Serie begeistert. Und wie das so ist, hat man bei Fortsetzungen ja immer einen gewissen bammel, ob das Niveau gehalten werden kann. Eine Folge der neuen Staffel sticht definitiv negativ hervor. Aber die anderen Folgen sind wirklich grandios und erreichen fast! das Niveau der ersten Staffel

Star Trek Discovery

Ich bin kein großer Star Trek Fan, aber Discovery ist trotzdem sehr gut gemacht. Kann die Serie also empfehlen. Einzug und alleine der Klingen-Story-Plot ist wirklich sehr zäh und langweilig. Wieso das so ist, erkläre ich in den nächsten Wochen.

By | 2017-11-01T12:36:05+00:00 November 1st, 2017|Film & Fernsehen, Videospiele|6 Comments

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Mittlerweile junge, süße 29 Jahre alt, immer auf der Suche nach dem perfekten Videospiel und tollen Blogs. Mag schwarzen / versauten Humor und freut sich über den Porno, der kürzlich mit Google Glass aufgenommen wurde.

6 Comments

  1. toastkunst 5. November 2017 at 20:07 - Reply

    — Das neue AC habe ich mir angeschaut, bin aber nicht wirklich fasziniert, da die Spielwelt recht steril wirkt und die Pyramiden/Dungeons auch nicht sondern spannend designed wurden (damit wurde schließlich groß beworben). Es gibt einiges zutun, aber nichts, was man nicht bereits in anderen Ubisoft OpenWorld Titeln in ähnlicher Weise erledigen musste/konnte.
    Das Arcade-Kampfsystem mag dem einen oder anderen gefallen, für mich scheint es aber nicht wirklich etwas mit dem Kern der Serie zutun zu haben und deshalb sehe ich (unverändert!), dass Ubisoft ihre Franchises wahrlich ausschlachtet, ohne aus den Fehlern lernen zu wollen.

    — Stardew Valley war für mich eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit. Die HarvestMoon Reihe ist hier klar das große Vorbild, weshalb die/der? Entwickler die Rosinen der Elemente herauspickte und einen recht entspannten Farm-Simulator-Abenteuer Titel herausbrachte. Da ein offizieller Koop-Modus in naher Zukunft geplant ist (so war es mir in Erinnerung), könnte das vielleicht deine Motivation steigern, wenn du mit jemandem zusammen die Farm aufbaust und Unmengen an Geld erntest?

    — Ja, was kann man gutes über Fortnite sagen.
    Direkt bei Release gespielt und bereits nach wenigen Stunden keine wirkliche Motivation gehabt weiterzumachen.
    Als bei mir nach wenigen Tagen die Luft endgültig raus war, meinte ich scherzhaft zu meinem Koop-Buddy, dass sicher bald Spieler mit PVP geködert werden würden…und siehe da, es kam nach einigen Wochen die Ankündigung über den Battle-Royale Modus.
    Für mich wäre es spannender, wenn der Fokus im gemeinsamen Handeln läge, anstatt sich gegenseitig die Rüben wegzupusten. Immerhin sind laut der „Story“ über 90% der Menschheit einfach mal von dem Planeten gefegt, weswegen der PVP Modus nicht so recht sinnvoll erscheint.

    — Zum Schluss noch ein paar Worte zu Stranger Things Staffel 2…sie war ganz ok, konnte aber nicht an die erste Staffel heranreichen. Ohne zu spoilern :
    Mir fehlte das Mysterium um die Parallelwelt, die in ST2 nicht wirklich oder nicht länger bedrohlich wirken wollte. Ob das an der frühen Präsentation des Ober-Bösewichts, dem Mind Flayer lag oder den neuen Charakteren, die nicht so recht in das Setting passten.

    – der toastkunst war’s

    • Phinphin 7. November 2017 at 13:58 - Reply

      Auf den Coop-Modus von Stardew-Valley freu ich mich auf alle Fälle. Ich werde dann mit meiner Frau zusammen spielen. Die ist nämlich anders als ich ein riesen Harvest Moon Fan 🙂

      Fortnite habe ich mittlerweile auch schon wieder ad acta gelegt. Mir fehlt einfach der Anspruch.

      Was ich bei Stranger Things 2 ein bisschen vermisst habe, war die Horror-Komponente. Das Große, Mysteriöse und Bedrohliche. Ich habe dieses beklemmende Gefühl ein wenig vermisst.

      Ich könnte noch ewig über deine einzelnen Punkte schreiben, aber das heb ich mir für die einzelnen Tests in den nächsten Wochen auf 😀

  2. moep0r 8. November 2017 at 06:48 - Reply

    Oh, tatsächlich mal eine nicht durchweg positive Meinung zu Stardew Valley? Verrückt! 😀
    Bin auch noch am überlegen, mir die Version für die Switch zuzulegen, aber ich weiß nicht, ob das Spiel wirklich taugt, wenn man es nur auf der Zugfahrt spielt. Scheint mir eher was für zwischendurch zu sein, in das man dann widerwillen doch etliche Stunden hineinbuttert.. ^^

    • Phinphin 14. November 2017 at 11:36 - Reply

      Ja, für zwischendurch triffts ganz gut 😀

    • Urs 14. November 2017 at 12:10 - Reply

      Also,

      laut Steam habe ich (zusammen mit meiner Tochter) 113 Stunden in Stardew Valley versenkt 🙂
      Als Mach-Doch-Was-Du-Willst-Aufbau-Chillout Spiel ist’s fantastisch.

      Sehr schade jedoch ist die hauchdünne, bare bones 0815 Fantasy Welt, die dir zudem noch sofort auf ’nem ollen Blechtablett serviert wird.

      • Phinphin 14. November 2017 at 15:08 - Reply

        😀 113 Stunden sind schon ne Hausnummer. Ist vielleicht einfach nicht so mein Genre.

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